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Ein Spiel der Natur aus Galápagos
Etwa 1000 km westlich von Ecuador im Pazifik, liegt der für seine einzigartige Flora und Fauna berühmt Galápagos Archipel. 1959 erklärte die ecuadorianische Regierung die in ihrem Terriorium gelegene Inselgruppe zum Nationalpark Galápagos. Seit 1978 stehen die Inseln auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. Die 558 km² grosse Insel San Cristóbal, das früheren Chatham, besteht aus einem erloschenen, stark erodierten Vulkan, der sich im Südwesten auf 730 Meter über Meer erhebt. Im feuchten Hochland befindet sich der Kratersee El Junco, dessen Wasser zur Bewässerung der Vulkanhänge verwendet wird.
Im Jahre 1879 gelangten zum ersten Mal Kaffeepflanzen aus französischen Kolonien auf die Insel San Cristóbal. Dort wird bis heute der Arabica-Kaffee der Sorte Bourbon kultiviert. Das spezifische, tropische Galápagosklima erlaubt zwei Ernten pro Jahr. Es ist möglich, dass zur gleichen Zeit am selben Ast Kaffeeblüte und Kirsche zu sehen ist. Auf Grund strenger, geltender Naturschutzauflagen wird heute rein organisch Kaffee angepflantzt. Ein dadurch völlig intaktes Ökosystem und dank Humboldtstrom ein einzigartiges Mikroklima der Galápagos Inseln sind verantwortlich für den charakteristischen, intensiven, vollmundigen und würzigen Geschmack mit dem arabicatypischen, samten und feinen Aroma des San Cristóbals.
Charakter: Intensiv, vollmundig und würzig im Geschmack mit zartem, samtigem Aroma
Rösttiefe: mittel - dunkel
Anbauhöhe: 250 – 700 m ü.M.
Erntezeit: 2 Mal ganzjährig
Hauptanbaugebiete: San Cristóbal, Galápagos, Ecuador
Stärke 2